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Umwelt / Deinking

Beste Umweltfreundlichkeit...
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Das Deinking im Papierrecycling - Umweltgedanke trifft Wirtschaftlichkeit

Der Schutz der Umwelt und ein ressourcenschonender Umgang mit den vorhandenen Rohstoffen gewinnen in der öffentlichen Wahrnehmung immer mehr an Bedeutung, auch bei der Vergabe von Druckaufträgen.

Doch sind diese Faktoren auch ein wichtiger Aspekt der Wirtschaftlichkeit der Druckprozesse, ist doch das Altpapier aus den Deinkinganlagen der großen Papierfabriken eine wichtige Quelle für die Produktion neuer grafischer Feinpapiere. Altpapier als Zellstoff für neue Papiere ist um ca. 40 % billiger als die Nutzung von Frischfasern aus Bäumen.

Voraussetzung ist dafür allerdings die weitgehende Entfernung der Farben aus dem Altpapier, das sogenannte Deinking, ohne das der Recycling-Kreislauf des Altpapiers zusammenbrechen würde.

Neue Drucktechniken können beim Recycling Probleme bereiten: Während Offsetfarben ebenso wie Trockentoner problemlos deinkt werden können, gelten manche andere Druckverfahren als sehr problematisch.

Die heute im Flexo-Zeitungsdruckdruck verwendeten Druckfarben können in der Regel nicht deinkt werden. Das gilt ebenso für Digitaldrucke mit Flüssigtoner oder Inkjet. Auch bei UV-Drucken haben sich deinkbare Druckfarben noch nicht durchgesetzt (INGEDE-Bericht 2008).

News: Flüssigtoner-Drucke verursachen erheblichen Schaden in Papierfabrik

(Quelle: www.ingede.com)

So entstand Ende August letzten Jahres ein Schaden von mehr als 100.000 Euro in der modernsten Deinkinganlage eines großen deutschen Papierherstellers, als plötzlich die zulässige Anzahl von Schmutzpunkten deutlich überschritten wurde. Quelle der Kontamination waren weniger als 3 % Flüssigtonerdrucke aus den Makulaturcontainern eines großen Druckbetriebs. Sieben Rollen mit zusammen 140 Tonnen hochwertigen Recyclingpapiers waren durch die Schmutzpunkte unbrauchbar geworden.

Das Bundesumweltamt und politische Gremien bis hin zur EU prüfen nicht zuletzt aufgrund dieses Vorfalls die Kennzeichnungspflicht für nicht-deinkbare Druckprodukte.

Diese müssten dann mit dem Hausmüll und nicht mehr wie bisher mit dem Altpapier entsorgt werden.

Schon jetzt darf Flüssigtoner-Makulatur nicht mehr ins grafische Altpapier, sondern muss in Richtung Wellpappenproduktion geleitet werden.

Mehr auf: http://www.ingede.com/ingindxd/presse/pm1003.html

Der TÜV des Papierrecyclings, die INGEDE

Die unabhängige wissenschaftliche „Forschungsgemeinschaft Deinking-Technik" der 40 großen europäischen Papierfabriken ist die INGEDE e.V., die sich fortlaufend mit den Marktentwicklungen beschäftigt, in enger Zusammenarbeit mit den Verbänden auch der deutschen Druckindustrie (BVDM, VDZ) und den verschiedenen Herstellern der Drucksysteme.

Hier erhalten Sie immer die aktuellsten Nachrichten zu den Themen Recycling und Deinking www.ingede.org.